Neurofeedback

Der Weg zur Selbstregulation und Selbstorganisation Ihres Gehirns

Neurofeedback/Biofeedback

Neurofeedback

Neurofeedback ist eine wissenschaftlich anerkannte, computerunterstützte Methode, um das Gehirn zu trainieren und allfällige Defizite oder Fehlregulationen auszugleichen. Viele Krankheiten, Störungen oder ungewollte Verhaltensmuster sind auf Fehlregulierung der Gehirnaktivität zurückzuführen. Neurofeedback trägt zur Selbstregulation und Selbstorganisation des Gehirns bei.

Im Detail

Die primäre Aufgabe unseres Gehirns ist, angemessen auf unsere Umwelt zu reagieren. Die Unmengen von Informationen, die unser Gehirn täglich aufnimmt, müssen sinnvoll verarbeitet werden. Laufend muss unser Gehirn wichtige von unwichtigen Informationen trennen.

Die wichtigen Informationen müssen herausgefiltert und weiter verarbeitet werden. Dies geschieht auf chemischem sowie auf elektrischem Weg. Mit einer speziellen Software kann der Erregungslevel im Gehirn gemessen werden, wobei der Zustand von zu hoher Erregung wie auch von zu niedriger Erregung erfasst wird. Das Ziel der Neurofeedbacktherapie ist, die Balance zwischen Erregung und der Hemmung von Erregung zu erreichen. Neurofeedback ist ein Hirnwellentraining, um eine verbesserte Hirnleistung zu erzielen.

Biofeedback

HEG – HemoEnzephaloGraphie

Anhand von Infrarotsensoren misst die HEG-Brille keine elektrischen Impulse sondern die Durchblutung im Frontalcortex, also am Stirnhirn. Dort wird das Feedback durch die Wärmeregulation gesteuert und beeinflusst so die Durchblutung im vorderen Hirnbereich. Eine erhöhte Durchblutung geht einher mit erhöhtem Stoffwechsel, was wiederum die Hirnfunktion aktiviert. Das Frontalhirn oder Stirnhirn ist die Schaltzentrale unseres Gehirns und hat grossen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit, Fokussiertheit sowie die Impulskontrolle und die Motivation.

Anwendungsgebiete

  • AD(H)S
  • Konzentrationsprobleme
  • Lernschwierigkeiten
  • Prüfungsängste
  • Dyslexie / Legasthenie / Diskalkulie
  • Chronische Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Angst- und Zwangsstörungen / Tics
  • Burn-out
  • Stress
  • Depressive Verstimmungen / Babyblues
  • Ängste und Phobien
  • Migräne / Kopfschmerzen
  • Tinnitus

 

Die Therapie zeigt sich als sinnvoll für Kinder ab 5 Jahren, sowie Jugendliche und Erwachsene jeglichen Alters.

 

Therapie-Ablauf

Bei einem Erstgespräch (Anamnese) klären wir gemeinsam ab, welche Ziele erreicht werden sollen und ob diese Therapieform für Sie die Richtige ist. Wenn Sie sich für eine NFB-Therapie entscheiden, erhalten Sie von mir via E-Mail einen quantitativen Fragebogen. Sie füllen diesen zu Hause in Ruhe aus (ca. 30-45 Minuten) und senden ihn 3 Tage vor Ihrem nächsten Termin zurück. So kann ich die für Sie angemessene Therapiemethode festlegen.

Je nach Problemdarstellung ist es notwendig, vor Therapiebeginn ein QEEG (Quantitatives Elektro-Encephalogramm) erstellen zu lassen. Für das QEEG werden an 19 Stellen am Kopf die Hirnwellen gemessen, so dass eine persönliche und individuelle Gehirnlandkarte entsteht. Mit dieser Landkarte kann man gezielt auf den richtigen Gehirnarealen trainieren. Das QEEG wird extern erstellt.

Anhand einer speziellen Kappe befestige ich Elektroden auf Ihrem Kopf. Elektroden werden am Kopf angebracht. Die Hirnwellen werden so über eine spezielle Software ersichtlich und das Programm gibt ein Feedback.Eine hautverträgliche Rubbelpaste sowie eine Salzlösung ermöglichen die Überleitungen der elektrischen Impulse vom Gehirn über die Elektroden auf meinen Computer. Sie sitzen dabei bequem in einem Sessel und schauen sich eine Animation auf dem Bildschirm an.

Eine spezielle Software errechnet die Arbeit in Ihrem Gehirn anhand der Gehirnwellen. Die Animation wird durch Ihre Hirnwellen gesteuert. AD(H)S Konzentrationsprobleme Lernschwierigkeiten Prüfungsängste Dyslexie / Legasthenie / Diskalkulie Chronische Müdigkeit Schlafstörungen Angst- und Zwangsstörungen / Tics Burn-out Stress Depressive Verstimmungen / Babyblues Ängste und Phobien Migräne / Kopfschmerzen Tinnitus Epilepsie Eine Fehlregulation des Gehirns wird während der Therapie über die Animation sichtbar. Diese erscheint als visuelle und akustische Störung. Durch diese zahlreichen Rückmeldungen (Feedback), bringt die Therapie gute Erfolge. Das Gehirn lernt wie es arbeiten muss, um effizient ans Ziel zu kommen.

Wie oft soll trainiert werden

Damit die Therapie nachhaltig wirkt, braucht es 30 – 40 Sitzungen verteilt auf ein Jahr. Anfänglich ist es sinnvoll, wöchentlich eine Therapiesitzung einzuplanen.

Was passiert im Gehirn während der Therapie

In den ersten 10 Sitzungen versucht das Gehirn herauszufinden, was von ihm verlangt wird.

Zwischen der 11. und der 20. Sitzung sind bereits neue Hirnverbindungen entstanden. Diese müssen nun gefestigt und weiter trainiert werden.

In weiteren 10 bis 20 Sitzungen werden die neuen Verbindungen im Gehirn gestärkt und der Transfer in den Alltag geübt. Das Gehirn wählt nun den neu erlernten, effizienteren Weg, um ein Problem oder eine Aufgabe zu lösen.